Schrei

Die Welt steht Kopf – du musst dich an etwas festhalten.
Du klammerst dich an den Dächern, und den Dachrinnen fest – ohne den Boden unter dir kannst du dich nicht halten.
Irgendwann verlierst du deine Kräfte und lässt los – lässt dich fallen.
Du fällst in einen bodenlosen Himmel – die Welt dreht sich und steht nicht mehr Kopf.
Du fällst zurück auf die Erde – schlägst mit dem Kopf auf.
Alles um dich herum fällt zu Boden – kommst zu dir, bist vom Chaos umgeben.
Du fängst an aufzuräumen – scheiterst an zu großen Trümmern.
Du übernimmst dich, weil du die Trümmer alleine nicht anheben kannst – brichst dir ein Bein unter den ihnen.
Bewegungslos liegst du am Boden – versuchst dich zu befreien.
Menschen um dich herum sehen dich – keiner kann dich erreichen.
Regungslos liegst du da – ergibst dich deinem Schicksal.
Du kannst dort liegen und sterben oder du kannst aufstehen und schreien.
Ich stehe auf und ich schreie… JA! Verdammt und wie ich schreie! Und wenn ihr mich versucht zu Boden zu werfen, dann schlag ich zurück, mit doppelter Kraft!

(c)hex2

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  1. Snowcat #

    Ich möchte hier noch mal ausdrücklich an die Idee mit dem Gedichtband erinnern.

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