Head
Mein cooler Onkel Loriot…
…ist so ganz das Gegenteil vom coolen Onkel Charlie
Ein typisches Telefongespräch:
Er: “Wieviele Stunden beschäftigst du dich täglich mit dem Computer?”
Ich: “Keine Ahnung, verschieden halt.”
Er: “Ja mehr so eine Stunde am Tag oder vier?”
Ich: “Ja ist unterschiedlich.”
Er: “Na so im Durchschnitt.”
Ich: “Weiß ich nicht.”
Er: “Ja das musst du doch wissen.”
Ich: “Das ist unterschiedlich, meist ist er den Tag über an, aber ich mache verschiedene Dinge und geh hin und wieder ran, manchmal sitze ich Stunden dran.”
Er: “Aber mehr 3 Stunden oder 5 Stunden oder wie?”
Ich: “Boah ich weiß es nicht!”
Er: “Das weiß man doch!”
Wir sitzen im Restaurant und warten auf das Essen:
Er: “Kochst du auch selber?”
Ich: “Ja klar”
Er: “Wie oft denn?”
Ich: “Naja nicht immer, aber schon regelmäßig”
Er: “Regelmäßig einmal im Monat oder wie?”
Ich: “Nö schon öfter”
Er: “Wie oft denn?”
Ich: “Mehrmals die Woche”
Er: “Und was kochst du dann so?”
Ich: “Was man eben so kocht”
Er: “Ja was denn so?”
Ich: “Na ganz normales Essen, was man halt kocht.. !?”
Er: “Also so Eintröpfe und so?”
Ich: “Ja auch”
Er: “Bewerb dich doch als Koch”
Ich: “Ich bin doch kein Koch!”
Er: “Aber du kochst doch”
Ich: “Ja zuhause”
Er: “Ja dann bewerb dich doch als Koch für Hausmannskost”
Wir unterhalten uns über meine Arbeit bei der AWO und welche Leute ich dort kennengelernt habe:
Er: “Und wie oft war der Vorstand von der AWO da?”
Ich: “Immer wenn irgendwie was wichtiges los war”
Er: “Aber wie oft war das?”
Ich: “Keine Ahnung, nicht sooo oft”
Er: “Ja aber wie oft denn?”
Ich: “Na weiß ich nicht.”
Er: “Na man muss doch wissen wie oft, waren es 5 mal oder 20 mal?”
Ich: “Ich zähl doch nicht wie oft ich Leute im Leben getroffen habe”
Er steht mit seinem aufgeklappten Laptop in meinem Wohnzimmer:
Er: “Wo wollen wir denn arbeiten? Hier am Schreibtisch?”
Ich: “Ne, da ist ja nur ein Stuhl, lass uns das mal auf der Couch machen”
Er: “Ja, aber hier am Schreibtisch ist doch gut”
Ich: “Da kann doch nur einer sitzen, komm aufs Sofa”
Er: “Der Schreibtisch ist doch viel besser”
Ich: “Boah nun mach es doch nicht so kompliziert und setz dich auf das Sofa, am Tisch ist doch nur EIN Stuhl, willst du stundenlang stehen?”
Er versucht mit dem Auto zu mir zu finden und ruft mich an:
Er: “Ich weiß nicht wo ich hin muss”
Ich: “Wo bist du denn?”
Er: “Weiß ich nicht. Steh auf einer Kopfsteinpflasterstraße”
Ich: “Ähm.. Straßenname?”
Er: “Ja das ist Straße xyz sagt das Navi, aber das spinnt”
Ich: “Nein, das ist meine Straße, fahr doch einfach mal geradeaus weiter.”
Später, ein erneuter Anruf:
Er: “So, jetzt steh ich in deiner Straße”
Ich: “Ja bist du schon bei mir aufm Hof, oder was?”
Er: “Ne, ich steh hier auf einer Straße”
Ich: “Wo denn? Siehst du den Bus?”
Er: “Ne, da ist ein Trecker…”
Ich: “Ja dann bist du ja schon bei mir auf dem Hof, da gegenüber ist der Trecker”
Er: “Ne ich weiß nicht wo ich bin”
Ich: “Dann fahr mal ein Stück weiter, ich schau aus dem Fenster ob ich dich sehe”
Er: “Wohin denn?”
Ich : “Einfach ein Stück gerade aus”
Er: “Ja aber wohin`”
Ich: “Nun FAHR DOCH EINFACH MAL!”
Er: “ok”
Ich: “Ja ich seh dich, du bist auf meinem Hof, fahr einfach rauf”
Er: “Worauf?”
Ich: “Auf den Hof”
Er: “Welchen Hof?”
Ich: “Du stehst doch schon drauf, fahr einfach weiter!”
Er: “Ja aber wo muss ich denn hin?”
Ich: “Boah, dreh dich um, siehst du das schwarze Auto?”
Er: “Ja”
Ich: “Da fahr hin und park direkt neben dem schwarzen Auto auf dem 2. Parkplatz von rechts”
Er: “Ok”
Er fährt auf den Hof und parkt auf dem ersten Parkplatz, zwei Plätze von dem schwarzen Wagen auf dem Hof.
1Meine Meinung zu HFR 3D (High Frame Rate 3D)
Auch wenn ich den Hobbit zuvor schon in normaler Qualität sah, wollte ich mir es nicht nehmen lassen ihn nochmals in HFR zu schauen. Ich schenkte meinen Eltern einen Kinoabend zu Weihnachten und habe mich also direkt mit dazu eingeladen
Der Film beginnt und ich sitze erstmal etwas verwirrt vor dem Film, denn nicht die Bildqualität ist es, die mir als erstes auffällt, sondern die Geschwindigkeit. Der Film läuft viel zu schnell, jedenfalls macht es so den Eindruck, denn unser Hirn ist es seit Anbeginn der Filmzeit gewohnt eigentlich viel zu langsame 24 Bilder pro Sekunde zu sehen. Dadurch wirken 48 Bilder pro Sekunde als würde man den Film langsam vorspulen.
Daran muss man sich wirklich gewöhnen, selbst mitten im Film gab es hin und wieder Szenen, die etwas schnell wirkten. Alles in allem ist es aber realistischer, auch wenn unser Hirn uns sagen will das sei nicht so. Nach einer Weile nimmt man es nur noch selten wahr und es stört keineswegs.
Irgendwann kommt dann die Szene, wo gezeigt wird wie das Volk vor dem Drachen flieht und ich hatte die ersten paar Minuten das Gefühl ich würde Xena schauen, da das Bild so klar ist wie in einem billigen TV Film. Aber auch hier ist es eine reine Gewöhnungssache. Nach ein paar Minuten habe ich es nicht mehr als negativ wahrgenommen, sondern sogar ehr positiv, wenn Wasserfälle und Fahrten über die Landschaften gestochen scharf und klar zu sehen waren. Irgendwann ist man in die Handlung vertieft und nimmt den Effekt kaum bewusst wahr. Letztendlich ist das Bild natürlich klar wie in einer Billigproduktion, aber Effekte, Animationen und Kostüme sind eben nicht billig und deswegen kann man das auch genießen. Ich las von Kritikern, man würde die Barthaare von Gandalf zählen und überall das Kunsthaar, die Unechtheit der Kostüme und die Maske sehen. Also ich sah sowas nicht, und man konnte wirklich jede einzelne Pore der Personen im Detail erkennen.
Ich sah den ja Film zuvor im normalen 24er 3D und da störten mich viele verschwommene 3D Szenen. Fast jede schnelle Szene war kaum erkennbar und verwaschen. Dieser Effekt ist in HFR so gut wie weg. Selbst schnellste Kamerafahrten waren gestochen scharf und jeder kleine Stein, der in die Kamera flog, war auch als solcher zu erkennen (und nicht als irgendwas verwaschendes, was wohl ein Stein gewesen sein könnte).
Ausserdem war der Film wesentlich heller, was mit der 3D Brille natürlich wunderbar ist, da das Bild durch diese sonst viel dunkler ist.
Fazit: Wer sich traut ein anderes Kinogefühl zu erleben und wer HFR eine wirkliche Chance geben möchte, der sollte sich das Ganze auf jedenfall mal antun. Ich stand dem Ganzen auch sehr skeptisch gegenüber, wollte mir aber ein eigenes Bild machen. Ich kann für mich nur sagen, ich fand die ersten Minuten sehr seltsam, die ersten 30 Minuten gewöhnungsbedürftig, ab 30 Minuten achtete ich nur noch hin und wieder auf bestimmte Dinge und nach dem Ende des Films erwarte ich nun voller Vorfreude die nächsten HFR Filme ![]()
Selbst meine Eltern waren sehr begeistert, wo man doch sagt ältere Menschen würden sich auf nichts Neues mehr einlassen
Gesellschafts-Verasozialisierung
RTL hat es geschafft…
… ich weiß nicht mehr wer der Bösewicht ist.
Vorweg: Ich bin kein Wendler Fan.. im Gegenteil, ich kann den Typ kein Stück leiden. So selbstverliebt und eingebildet muss man erstmal sein. Und trotzdem, wenn es um die Wahrheit geht, muss man sachlich und fair bleiben, egal wie unsympathisch man eine Person findet.
Wer den Vorwurf an Michael Wendler noch nicht kennt, der kann das hier nachlesen. Die Anwälte von Wendler haben sich dazu auch schon geäußert.
Ich weiß nicht so ganz, was ich davon halten soll, denn Posch ist schon länger in der Kritik seine Fälle so zurecht zu bastelt wie er sie braucht. Mit Wendler hätte er das perfekte “Opfer”, denn Wendler polarisiert sehr stark. Er bringt Quote und zugleich mögen ihn sehr viele Leute nicht.
Posch hat immer mehr an Quote verloren in den letzten Monaten, und kaum kommt der Wendler ins Spiel, siehe da – die Schlagzeilen: “Posch gegen Wendler bringt Traumquoten” oder “Posch holt beste Quote des Jahres”.
Ein Grund also, mal genauer hinzuschauen. Schaut man auf Wikipedia, sieht man sehr schnell folgende Dinge, die stark ins Auge fallen: Posch wurde bekannt mit einer Schauspielrolle in der RTL-Gerichtsshow „Das Jugendgericht“. Und danach ging es weiter mit einer Reality-Soap „Staatsanwalt Posch ermittelt“, die auf diese Gerichtsshow aufbauen sollte. Ausserdem hatte er einen Gastauftritt in “Alarm für Cobra 11″.. Ganz schön viel Schauspielerei für einen Anwalt…
Genauer hingeschaut hat auch Fernsehkritik.tv, gleich mehrmals: In Folge 52, in Folge 70, und in Folge 75
RTL hingegen behauptet die Sendung sei komplett ungestellt und alles sei real. Das KANN aber schon mal gar nicht stimmen, denn die Art, wie alles präsentiert und geschnitten ist, verrät einem mit etwas Logik sehr schnell, dass Unterhaltungen und Situationen zumindest nachgestellt sind (wie man das herausfindet, hab ich schon mal geschrieben)
Mittlerweile hat sich jedenfalls eine unfassbar schnell wachsende Anti-Fan-Gruppe auf Facebook gebildet, mittlerweile mit über 220.000 Fans. Nun, eine Anti-Fan-Seite wäre ja nicht das Schlimmste, aber die Kommentare sind mal wieder unglaublich. Worte wie Arschloch, Spasti, Pisser, Wichser, Hurensohn, oder behindert sind noch die harmlosesten Beleidigungen gegen Wendler.
Bildet euch euer eigenes Urteil, aber ich bin mir hier wirklich nicht sicher wer der Bösewicht ist.. Ich seh hier nur zwei sehr unsympathische Menschen, die aufeinandertreffen.
Auch lesenswert zu dem Thema ist dieser Beitrag.
Sehenswerter Vlog dazu.
Die Twitter-Verschwörung
Eigentlich schreibe ich nicht über dieses Thema und eigentlich halte ich mich auch auf Twitter raus (oder wettere drüber), aber dieses mal ist es anders. Vielleicht weil ich mit Hyperfux eine Weile viel Kontakt hatte, vielleicht weil ich es alles so direkt mitbekommen habe!?
Für alle die nicht genau wissen was passiert ist: (der Rest scrollt weiter)
Es kommt hin und wieder vor, das Leute in Social Communities ihren Freitod ankündigen, einfach aus dem Grund der Aufmerksamkeit. So wie es eben auch im realen Leben ist, wenn Leute sagen sie bringen sich um und dann eine viel zu kleine Dosis irgendwelcher nutzlosen Tabletten schlucken. Und so fing das auch an diesem Abend an. Ein Foto mit Tabletten und der Kommentar dazu, dass er Schluss macht…
Wir folgten uns, weil ich mich beschwert habe, dass alle Twitterer nur Katzen haben, aber niemand Wellensittiche. Darauf meldete sich Hyperfux und wir verstanden uns direkt ganz gut und hatten auch eine Weile lustigen Kontakt. Nichts Tiefgründiges, immer nur Spaß und Blödsinn, so wie ich es auf Twitter eben gerne mag
Eines Tages fiel mir dann auf, dass ich ihn irgendwie seit längerem gar nicht mehr gelesen habe und ich stellte fest, dass sein Account nur noch von ausgesuchten Personen verfolgt und gelesen werden konnte und er den größten Teil seiner Follower rausgeworfen hatte.
Nach ein paar Tagen war sein Account wieder öffentlich und ich bin ihm wieder gefolgt. Aber er war nicht mehr der Alte. All seine Tweets waren über seinen Hass auf die Welt und alles in Allem sehr verbittert.
Ganz besonders heftig war es an dem Tag als er sich das Leben nahm und ich habe noch andere Twitterer gefragt, was eigentlich mit ihm passiert ist. Eine Antwort hatte niemand und so wirklich gesorgt hat sich auch niemand, denn es ist auf Twitter nicht sehr unüblich einfach mal seinen Frust und seinen Hass auf Gott und die Welt rauszuschreien. Viele nutzen Twitter genau dafür, um den Frust des Alltags loszuwerden.
…Nach dem Bild mit den Tabletten folgte ein Bild von einem Ort an einem Bahngleis und eine Meldung, dass dies sein letzter Tweet sei. Wo andere schon panisch durch die Timeline brüllten war ich noch nicht ganz sicher was ich davon halten sollte, hatte aber die Hilferufe einfach mal weitergeleitet.
Ganz plötzlich ist die Stimmung dann extrem umgeschlagen. Meine ganze Timeline war irgendwie bedrückend und wirklich JEDER hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Jeder auf seine Art. Der eine war ausser sich und kreischte panisch durch die Timeline, der nächste motz und meckerte darüber dass es im Netz angekündigt wird, der nächste machte sich lustig und feuerte ihn an und andere haben es einfach ignoriert oder sind ruhig und sachlich an die Sache herangegangen.
Nachdem sich eine ganze Kette an Helfern gebildet hat, darunter Leute die die Polizei alarmierten, Eisenbahner die im internen Bahnnetzwerk nach Informationen suchten, kam irgendwann die Information die SBahn in der Gegend sei gesperrt worden. Diese Info kam sogar als offizielle Meldung. Danach ging alles recht schnell. Nach einer Weile kam dann schliesslich die Information (ich glaub von den Bahner) durch, eine Person wurde schwerverletzt von den Gleisen geholt. Zwischendurch hat jemand Fotos von Krankenwagen und Polizei an dem Ort gepostet. Nach einer weiteren Weile kamen dann auch inoffizielle Bestätigungen, dass es sich um Hyperfux handelt. Wer auch sonst? Die Wahrscheinlichkeit, das 2 Leute an der selben Stelle auf die Idee kommen ist sicherlich etwas abgehoben.
In den nächsten Stunden ist Hyperfux dann gestorben.
Meine Timeline war eine Mischung aus Leere und Sarkamus. Und ich wusste nicht so wirklich wie ich damit nun umgehe, zumal ich sehr überrascht war wie sehr mich das ganze nun doch berührt hat, obwohl ich ihn ja nun nicht sooooo gut kannte…
…Und dann kommt Twitter.
Die Twitter-Verschwörung
Vorweg: Ich finde es auch zum kotzen, wenn Leute vor einen Zug springen, ob sie nun Herr ihrer Sinne sind oder nicht, ich darf es deswegen ja sicherlich trotzdem zum kotzen finden, wenn der Lokführer, womöglich Passagiere und die Rettungskräfte sich so etwas aussetzen müssen. Und ganz besonders zum kotzen finde ich es, wenn diese Leute das auch noch auf Twitter oder sowas ankündigen und somit einen ganzen Haufen weitere Leute mit in die Verantwortung ziehen. Viele fremde Menschen aber auch einige die ihn kannten und mit denen er auch hätte reden können, die er nach Hilfe hätte fragen können, statt sie vor so eine Situation zu stellen. Für mich persönlich ist Selbstmord eine ziemlich egoistische Sache (und ja ich weiß, das ist rational gesehen und so darf man das nicht sehen. So kann ich es aber nur sehen!). Ich bin übrigens der Meinung, wenn man einen Selbstmörder rettet, ist es nicht damit getan ihn einfach nur das Leben zu retten. Danach muss viel aufgearbeitet werden, um ihm zu zeigen wofür es sich lohnt zu leben und das ist für einen depressiven Menschen nicht leicht. Ein “schau mal grüne Bäume und die Schmetterlinge” hilft da nicht viel.. die sind im herzlich egal. Abgesehen davon kann so eine Rettung auch ganz böse enden, nämlich dann, wenn die Person durch den verhinderten Suizid zum Beispiel eine Behinderung hat, womöglich gelähmt ist und somit erst recht keinen Lebenswillen mehr aufbringen kann (und so makaber es klingt, nicht mehr in der Lage ist sich umzubringen). Es gibt nun mal Menschen die wollen sterben, ob es dem Umfeld nun passt oder nicht, aber es ist das Leben dieser Personen und sie sollten selber darüber entscheiden dürfen was sie tun. So schwer es für das Umfeld zu verstehen ist und so schwer es ihm fällt. Mit einem “du darfst das nicht” hat man keine Begründung gefunden.
Die Tage danach haben gezeigt wie ungesund es ist seinen Selbstmord so öffentlich zu praktizieren. Neben Nachahmern kommen die Leute die selbst depressiv sind und das nun allen wildfremden Menschen unbedingt mitteilen möchten, Leuten die mit der Situation nicht fertig werden und durch ganz Twitter weinen, Leute die sich Geschichte zurecht basteln, dass Hyperfux alles nur gestellt hat. Warum mich das stört? Für mich ist Twitter ein Platz wo ich die Sau rauslasse, wo ich Spaß habe, wo ich meinen Frust rausbrüllen kann und wo ich mir einfach über nix wirklich Gedanken machen muss. Das funktioniert nur so natürlich nicht. Besonders wenn Leute jemanden am Ende nicht einfach seinen Frieden finden lassen.
Nun wird spekuliert ob er nicht lebt und ob er alles inzeniert hat.
Zum einen weil sein last.fm Account weiterlief, bis 1 oder 2 Tage nach seinem Tod. Wenn man mal schaut lief der last.fm Account seit Monaten durchgehend durch. Das bedeutet er wird vllt einen Server haben oder irgendwas, wo ununterbrochen Musik lief. Den musste erstmal wer abschalten. Wenn mein Sohn sterben würde, würde ich wahrscheinlich erstmal andere Sorgen haben, als sofort in seine Wohnung zu fahren und seine Geräte abzuschalten.
Auf Youtube soll er ein Video bewertet haben. Dort stand “vor 1 Tag” obwohl er da schon verstorben war. Youtube nimmt es allerdings genauso genau damit wie Facebook. Wenn ich auf Facebook etwas vor 1 Stunde und 55 Minuten gepostet habe, dann steht da auch “vor 1 Stunde” und so macht es auch Youtube. Ist etwas 1 Tag und 23 Stunden her, steht dort “vor 1 Tag”.
Es stand nichts in der Zeitung, sagen manche. Ja.. kann ja auch nicht, denn über sowas wird nicht berichtet, das ist der Kodex der Zeitschriften, damit nicht sämtliche Nachahmer oder Verschwörer drauf anspringen
Seine Accounts und seine Webseite sind nicht gelöscht, sagen andere. Richtig, warum auch? Woher soll Twitter wissen dass die Person verstorben ist? Wissen die Angehörigen, dass er eine Webseite hat? Meine Eltern würden da auch nichts kündigen weil sie gar nicht wüssten was und wo… Das käme dann mit den Rechnungen nach und nach und so wird es sich auch hier verhalten.
Ich habe selbst gesehen wie Bahner, Rettungstypen und ein Haufen anderer Leute in Twitter alles mögliche zur Rettung des Kerls versucht haben. Ich habe Fotos gesehen von den Krankenwagen und der Polizei an dem Ort. Ich habe Offizielle Berichte über den Stop des Bahnverkehres an der Stelle gesehen. Ich kenne eine Person die ihn persönlich kannte. Was brauch ich denn da bitte für Beweise? Und überhaupt, warum sollte man uns das beweisen? Aus welchem Grund, mit welchem Recht? Und dann auch noch denen, denen es eh egal ist, weil sie ihn nicht kannten!?


